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Ausflüge in die umgebung

Týnec

3 km von Klenová befindet sich das Dorf Týnec mit einigen bemerkenswerten Baudenkmälern. Beherrscht wird es von dem hochbarocken Schloss, das im Jahr 2001 als ein Werk des italienischen Architekten Giovanni Batista Alliprandi aus dem Beginn des 18. Jahrhunderts erkannt wurde.

Loreta

Auf dem gegenüberliegenden Hügel befindet sich der monumentale Torso der zweistöckigen St.-Johannes-von-Nepomuk-Kapelle (1730), der direkt auf die Achse des Schlosses hin orientiert ist. Zugänglich ist die Kapelle von der Ortschaft Loreta aus, wo sich ein ehemaliges Jagdschlösschen der Adelsfamilie Kolowrat befindet. In dieser Ortschaft ist auch eine der wenigen erhaltenen Loretokapellen (1711) zu sehen.

Klatovy [Klattau]

Die 13 km entfernte Stadt Klatovy [Klattau] wurde um das Jahr 1260 von König Pøemysl Otakar II. gegründet. Zu ihren bedeutendsten Baudenkmälern gehört die barocke Jesuitenkirche der Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria und des Hl. Ignatius, die in den 1656 bis 1679 erbaut wurde.

Unter der Kirche befinden sich weitläufige Katakomben, in denen in den Jahren 1674-1783 die Ordensbrüder und mit den Jesuiten sympatisierende Angehörige des Adels bestattet wurden. Die Jesuiten setzten die Leichen der strömenden Luft aus, so dass diese von selbst auf natürlichem Wege zu Mumien wurden. Heute sind hier in Särgen mit gläsernen Deckeln an die vierzig Leichen zu sehen.

Der fünfstöckige Schwarze Turm ist 71 Meter hoch. Er wurde in den Jahren 1547-1555 errichtet. Von seinem Umgang aus hat man einen schönen Ausblick nicht nur auf die Stadt, sondern auch auf das Panorama des Böhmerwaldes.

Die Erzdechantenkirche der Geburt der Jungfrau Maria ist die älteste Kirche in der Stadt. Nach dem Jahre 1685 wurde auf dem Altar das wundertätige Bild der Jungfrau Maria von Klattau, das zum Zeichen des Wunders Blut weinte und Heilungen vollbrachte.

Die Einrichtung der barocken Apotheke Zum Weißen Einhorn stammt aus dem Jahr 1773. Die Apotheke mit dem barocken Mobiliar war bis zum Jahr 1966 in Betrieb, seit dieser Zeit befindet sich hier ein Museum mit Beispielen alter Apothekergeräte und einiger Heilverfahren. Im selben Haus befinden sich auch die Räumlichkeiten der Galerie Klatovy / Klenová

 

Velhartice [Welhartitz]

Die dortige Burg wurde zu Beginn des 14. Jahrhunderts gegründet. Ihre Dominante bildet eine mächtige Steinbrücke mit vier gotischen Spitzbögen. An den gotischen Teil schließt ein Schloss aus der späten Renaissancezeit mit Arkaden an, das während des Dreißigjährigen Krieges erbaut wurde.

Švihov [Schwihau]

Das Interessante an der spätgotischen Burg, die unter Botho Schwihau von Riesenburg errichtet wurde, ist ihre Lage in einer ebenen Landschaft, sie wurde also nicht durch ein unzugängliches Terrain geschützt, sondern mit einem Wassergraben umgeben. Mit ihrem Befestigungssystem aus Wassergräben gehörte sie zu den besten Festungen ihrer Zeit.